WEITERBILDUNG
COACHING und ORGANISATIONSBERATUNG

Kommunikation und Interaktion

 

Kommunikation ermöglichen – Verständigung erweitern

Nicht oder nur eingeschränkt über Lautsprache kommunizieren zu können, kann unterschiedliche Ursachen haben. Um dennoch Bedürfnisse, Wünsche, Gedanken und Gefühle ausdrücken zu können, stehen verschiedene Formen der Unterstützten Kommunikation zur Verfügung.
UK umfasst alle pädagogischen, therapeutischen und technischen Maßnahmen, die Menschen dabei unterstützen, ihre kommunikativen Möglichkeiten zu erweitern und aktiv mit ihrer Umwelt in Kontakt zu treten.
Ziel ist es, Kommunikation zu ermöglichen, Selbstbestimmung zu stärken und soziale Teilhabe zu fördern.

Sprachanbahnung

Durch gezielte Wahrnehmungsförderung sowie die Unterstützung und Führung der Sprechwerkzeuge können Laute und Lautverbindungen angebahnt, geformt und artikuliert werden. Dabei stehen die individuellen Voraussetzungen und Entwicklungsmöglichkeiten des jeweiligen Menschen im Mittelpunkt.

Sprachbegleitende Gebärden

Leicht erlernbare Gebärden, die sich an alltäglichen Situationen orientieren, ermöglichen es, Bedürfnisse, Wünsche und Absichten mit körpereigenen Mitteln auszudrücken. Gebärden können Kommunikation erleichtern und die Sprachentwicklung unterstützen.


                               

  

Visuelle Hilfen

Bildkarten, Kommunikationsmappen, visuelle Handlungsanleitungen sowie elektronische Kommunikationshilfen bieten Orientierung und erleichtern das gegenseitige Verstehen. Sie unterstützen Menschen dabei, Informationen aufzunehmen, Entscheidungen zu treffen und aktiv an Interaktionen teilzunehmen.

                                            

Inhaltliche Schwerpunkte                                                                       


  • Sprache als Motor von Entwicklung, Lernen und Teilhabe
  • Grundlagen und Förderplanung Unterstützten Kommunikation
  • Bestimmung des Anwenderkreises
  • Kennenlernen und Erproben verschiedener Kommunikationsformen wie PECS
  • Sprachanbahnung durch Wahrnehmungsförderung
  • Einsatz Körpereigener Kommunikationsformen und sprachbegleitender Gebärden
  • Nutzung visueller Hilfen und Kommunikationssysteme zum Beispiel Metacom
  • Herstellung individueller Kommunikationsmittel
  • Unterstützte Kommunikation im Alltag von Familie, Kita, Schule und Einrichtungen
  • Nutzung von einfach bedienbaren elektronischen Hilfsmitteln wie den BIGmack, Anybook- Reader, Sprechende Taster und Klammern und komplexen mobilen Geräten mit dynamischem Display und synthetischer Sprachausgabe, genannt Talker

                            



Methodische Gestaltung

Die Weiterbildung verbindet theoretische Grundlagen mit praktischen Übungen, Selbsterfahrungsanteilen, Filmen, Bildmaterial und Handouts. Die Teilnehmenden erhalten Gelegenheit, verschiedene Kommunikationsformen selbst auszuprobieren und individuelle Kommunikationshilfen für die Praxis zu entwickeln.




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